Lexikon
- Artesische Quellen
Von artesischen Quellen spricht man, wenn das Wasser aus eigener Kraft an die Oberfläche tritt. Es muss also nicht nach oben gepumpt werden.
Der Begriff "artesisch" ist von der nordfranzösischen Stadt Artois abgeleitet. Hier befinden sich vermutlich die ältesten artesischen Brunnen Europas.
Das Wasser aus artesischen Quellen wird häufig auch als lebendiges Wasser bezeichnet. Da die natürliche Struktur der Wassermoleküle nicht durch mechanisches Pumpen zerstört wird, nimmt man an, dass das Wasser besser vom Körper aufgenommen werden kann. Dies wiederum soll die Ausscheidung von Fremdstoffen aus dem Körper fördern.
Bekannte natürliche Mineralwässer aus artesischen Quellen sind St. Leonhards, Lauretana, Plose und Pineo.
- Artgerechte Tierhaltung
Die artgerechte Tierhaltung ist eine Grundvoraussetzung des ökologischen Landbaus. Diese Form der Tierhaltung orientiert sich an den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere.
Je nach Tierart sollen die artspezifischen Bedürfnisse nach:
- Bewegung
- Ruhe
- Nahrungsaufnahme
- Sozialkontakt
- Betreuung
- allg.Wohlbefinden
- Fortpflanzung
- Bodenbeschaffenheit sowie
- Stallklima erfüllt werden.
Außerdem ist im ökologischen Landbau die Anzahl der Tiere an die Betriebsfläche gebunden. So soll eine Überproduktion von tierischem Dünger verhindert und eine Versorgung mit hofeigenem Futter sichergestellt werden.
- Aubergine
Glatte Schale, matter Glanz und auf Fingerdruck leicht nachgiebiges Fruchtfleisch charakterisieren eine reife Aubergine, die auch Eierfrucht genannt wird. Vielseitig in der Küche nutzbar, schmeckt sie gebraten, gegrillt, gebacken oder gefüllt - nur roh ist sie ungenießbar. Kräftige mediterrane Gewürze wie Rosmarin sind ideale Begleiter. Gut haltbar ist sie bei 8-10 Grad Lagertemperatur. Da Auberginen sehr ethylenempfindlich sind, sollten sie nicht neben starken Ethylenbildnern gelagert werden
Neben den Vitaminen B1, B2 und B6, die sich vor allem in der Schale tummeln, punktet das violette Gemüse mit Terpenen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken als Antioxidantien, die unerwünschte Freie Radikale im Körper abfangen können.
- Aufbereitung
Nach der Ernte der reifen Kaffeekirschen muss in mehreren Verarbeitungsschritten die Fruchthaut und das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche entfernt werden. Dieser Prozess wird als Aufbereitung bezeichnet.
Man unterscheidet drei Varianten:
- Trockene Aufbereitung
- Nasse Aufbereitung
- Halbtrockene Aufbereitung
- Augenbohne
Auch Kuhaugen- oder Schwarzaugenbohne genannt aufgrund ihres Aussehens (weiße Bohne mit einem schwarzen kreisförmigen Fleck). Sie stammt ursprünglich aus Afrika und wird in allen Wachstumsstadien (grün, getrocknet usw.) zubereitet. Sie eignen sich für Suppen sowie für Salate oder als Sprossen.
- Auslese
Ist die Bezeichnung eines von sechs verschiedenen Prädikaten der Prädikatsweine, die nach aufsteigendem Mostgewicht, je nach Rebsorte und Anbaugebiet, aufgeteilt sind.
Das Mindestmostgewicht für das Prädikat „Auslese“ beträgt 83-100°Oechsle. Zur Herstellung dieser Weine werden vollreife, teilweise edelfaule Trauben verwendet. Entsprechend des Mostgewichtes entstehen edle, meist süße Weine.
- Ausmahlungsgrad
Der Ausmahlungsgrad beschreibt den Anteil des vollen Korns im Mehl. Je mehr Anteile des vollen Korns (Randschichten und Keimling) vermahlen werden, umso höher ist der Mineralstoffgehalt des Mehls und umso höher ist dementsprechend die Typenbezeichnung des Mehls.
Trotz gleichen Ausmahlungsgrades können bei verschiedenen Getreidearten im Ergebnis unterschiedliche Mineralstoffgehalte und Typenbezeichnungen entstehen, wenn die Mineralstoffgehalte der Getreide von Grund auf verschieden sind.
- Austernpilz
Der Austernpilz ist ein festfleischiger Speisepilz mit flachen Hüten und einer beigen bis dunkelgrauen Farbe.
Austernpilze sind besonders kalorienarm, fast fettfrei, haben eine beachtliche Portion an Proteinen und null Kohlenhydrate. Reichlich enthaltene B-Vitamine und Vitamin D wirken sich positiv auf Nervensystem und Knochen aus. Darüber hinaus wird dem Austernpilz nachgesagt, dass bestimmte Inhaltsstoffe das Immunsystem stärken.
Er sollte auf keinen Fall gewaschen werden, da er sich sonst mit Wasser vollsaugt und seine Konsistenz verliert. Austernpilze lassen sich sehr vielseitig verwenden. Man kann sie dünsten, braten, frittieren, grillen, kochen oder einlegen.
- Auszugsmehl
Die mineralstoffreichen Schalenschichten und der Keim des Getreidekorns werden vor dem Mahlen komplett entfernt. Nur der reine Mehlkörper, der kaum Mineralstoffe enthält, wird zu Mehl vermahlen. Auszugsmehle sind daher sehr hell. Übrig bleibt nur ein „Auszug“ des vollen Getreidekorns – daher die Bezeichnung „Auszugsmehl“.
- Avocado
Die Früchte besitzen je nach Sorte eine raue oder glatte Schale. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis grünlich und schmeckt leicht süßlich-nussartig. Avocados enthalten bis zu 27% Avocado-Öl und sind reich an Kalium, Calcium und Eisen, aber auch an anderen leicht verdaulichen Pflanzenfetten, Eiweiß und Vitaminen.
Das Fruchtfleisch macht ca. 70 % der Frucht aus. Im Inneren befindet sich ein etwa walnussgroßer, ungenießbarer Samenkern.
Die Früchte werden der Länge nach halbiert und gegeneinander gedreht, so löst sich der Kern am besten. Nach dem Aufschneiden sollte man das Fruchtfleisch sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit es sich nicht bräunlich verfärbt. Die Früchte finden in der Küche aufgrund ihres neutralen Geschmacks vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.
Ein ausführliches Portrait der Avocado finden Sie hier.
- Ayurvedische Ernährung
Ayurveda ist eine sehr alte indische Heil- und Gesundheitskunde, bei der die Vorbeugung von Krankheiten im Mittelpunkt steht. Der Mensch wird als Einheit von Körper, Geist, Verhalten und Umwelt gesehen. Das Ziel ist ein langes, gesundes und erfülltes Leben.
Grundsätzlich sollte man regelmäßig und in Ruhe essen, keine Zwischenmahlzeiten einnehmen und sich nie völlig satt essen. Die Nahrung sollte frisch sein und alle Geschmacksrichtungen (süß, salzig, sauer, bitter, scharf und herb) enthalten. Im Mittelpunkt stehen Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Eine wichtige Rolle spielen Gewürze und Kräuter.
Die Ernährung wird auf individuelle Bedürfnisse und Verträglichkeiten abgestimmt.