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Babyspinat

Babyspinat bezeichnet besonders jung geerntete Spinatblätter. Aufgrund ihrer zarten Struktur eignen sie sich hervorragend für Salate. Dafür sollten die Blätter nur kurz mit kaltem Wasser abgespült und anschließend mit einem Tuch abgetupft werden. Daneben lassen sich mit jungem Spinat auch Nudelgerichte verfeinern oder leckere Smoothies herstellen.

Er sollte nicht länger als drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Geschmacklich steht der Babyspinat seinem "großen Bruder" in nichts nach, er ist lediglich ein bisschen milder. 

Backferment

Backferment ist ein Teiglockerungsmittel aus Getreide, Hülsenfrüchtemehl und Honig. Es wird auch als milder Sauerteig bezeichnet. Der Unterschied zum Sauerteig besteht zum einen in der milden Säure des Backferments und damit in seinem milden Geschmack des Brotes. 

Der Einsatz erzielt bei Weizen- und Dinkelteigen eine feinporigere Krume und eine bessere Haltbarkeit. Backferment kommt außerdem bei Getreiden mit schlechter Eigenbackfähigkeit zum Einsatz.

Backhefe

Backhefe ist ein Teiglockerungsmittel aus speziellen Hefepilzen. Sie wird vor allem für die Lockerung von Weizenteigen eingesetzt. Die Hefepilze verarbeiten die Stärke des Mehl. Bei diesem Prozess entsteht Kohlendioxid und der Teig wird gelockert.

Bademilch

Bademilch ist ein Badezusatz, welcher der Reinigung und Pflege der Haut dient. Die pflegende Wirkung steht dabei im Vordergrund. Pflegende pflanzliche Öle und Pflanzenzusätze bilden die Basis der Inhaltsstoffe. Bademilch ist eine fertige Emulsion, während sich Badeöl erst beim Kontakt mit Wasser zu einer milchigen Emulsion verbindet.

Badeöl

Badeöl ist ein Badezusatz, welcher der Reinigung und Pflege der Haut dient. Die pflegende Wirkung steht dabei im Vordergrund. Pflegende pflanzliche Öle und Pflanzenzusätze bilden die Basis der Inhaltsstoffe. Beim Kontakt des Badeöls mit Wasser entsteht eine milchige Emulsion.

Badesalz

Badesalz ist ein Badezusatz, welcher der Reinigung und Pflege der Haut dient. Die pflegende Wirkung steht dabei im Vordergrund. Es enthält ein Gemisch aus Salzkristallen (Hauptbestandteil) sowie pflegende pflanzliche Öle und Pflanzenzusätze. Badesalz ist gut geeignet bei Neurodermitis, trockener und empfindlicher Haut. Es schützt die Haut vorm Austrocknen und wirkt straffend.

Ballaststoffe

Ballaststoffe gehören zur Gruppe der Kohlenhydrate und sind überwiegend pflanzlichen Ursprungs. Ballaststoffe können vom Körper nicht oder nur teilweise verwertet werden. Sie sind trotzdem von großer Bedeutung, da sie die Verdauung unterstützen und so z.B. Verstopfungen vorbeugen können. Außerdem sorgen Ballaststoffe für ein schnelleres und lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Besonders reich an Ballaststoffen sind Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, möglichst als Rohkost. Beispiele für Ballaststoffe sind Pektin und Cellulose.

Banane

Ein ausführliches Portrait der Banane finden Sie hier.

Barrique-Ausbau

Der Begriff Barrique steht für einen bestimmten Weinfasstyp, welcher ursprünglich aus Bordeaux stammt. Diese Weinfässer werden aus einem speziellen Eichenholz von Bäumen bestimmter Gegenden hergestellt. Sie haben ein Fassungsvermögen von 225 Litern. Weine, die im Barrique-Fass lagern, erhalten durch Stoffe aus dem Eichenholz und dessen Toasting eine zusätzliche Aromatisierung. Bereits durch einmaliges Verwenden eines Fasses verliert dieses bis zu 85 % seiner Aromen. Ein Barrique-Fass kann deshalb als solches nur zwei- bis dreimal belegt werden. Der Barrique-Ausbau erfolgt vorwiegend bei Rotwein

Basilikum

Botanischer Name

Ocimum basilicum

Pflanzenfamilie

Lippenblütler

Verwendeter Teil der Pflanze

Blätter

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle – Linalool, Cineol, Eugenol, Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Antioxidantien

Wirkung laut Literatur

Beruhigend für Magen und Nerven, entblähend, gegen Völlegefühl, entzündungshemmend, unterstützt die Fettverdauung, blutreinigend, entspannend

Verwendung in der Küche

Mediterrane Küche – Pesto, Pasta, Salate, Pizza, Letscho

Batate

siehe Süßkartoffel

Bauernhandkäse

Die Standardsorte Bauernhandkäse gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse. Die Bezeichnung "Handkäse" ist auf die ursprüngliche Herstellungsmethode zurückzuführen, als dieser Käse von Hand geformt wurde. Diese Käsesorte wird auch unter den Namen Handkäse, Korbkäse, Stangenkäse oder Spitzkäse angeboten.

Laut Käseverordnung darf Bauernhandkäse nur als Käse der Magerstufe hergestellt werden. Bauernhandkäse gibt es als "Gelbkäse" oder "Edelschimmelkäse". Als zusätzliche Zutat ist Kümmel erlaubt. Das Herstellungsgewicht beträgt 25 bis 125g.

Als Gelbkäse weist der Bauernhandkäse eine glatte Oberfläche mit goldgelber bis rötlich-brauner Schmiere auf. Der Käseteig ist von weißlicher bis gelblicher Farbe und besitzt eine geschmeidig-feste Konsistenz. Geschmack und Geruch sind mild pikant bis pikant.

Als Edelschimmelkäse ist der Bauernhandkäse gleichmäßig mit Camembertschimmel bedeckt. Der Teig weist ebenfalls einen weißlichen bis leicht gelben Farbton auf und ist geschmeidig-fest. Geruch und Geschmack sind mild-aromatisch bis leicht pikant. (Quelle: Käseverordnung)

Bauernhandkäse wird gerne mit "Musik" gegessen, d.h. mit einer Marinade aus Essig, Öl, Zwiebeln und Kümmel.

Baukastensystem (Waschmittel)

Im Baukastensystem werden die wesentlichen Waschrohstoffe separat angeboten. Waschmittel, Enthärter und Bleichmittel sind nicht - wie in einem üblichen Waschmittel - zusammengemischt. Die Komponenten können je nach Wasserhärte und Verschmutzungsgrad jeweils individuell und daher optimal dosiert werden. Verbraucherverbände und Umweltschutzvereine sehen im Baukastensystem übereinstimmend die größte Chance, die durch Waschmittel verursachte Umweltbelastung zu verringern.

 

BDIH

Der BDIH (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V., Bonn) ist einer von mehreren Zertifizierungsverbänden, die Standardrichtlinien zur Herstellung von Naturkosmetikprodukten entwickelt haben.

Der BDIH steht für Naturkosmetik, bei der einige pflanzliche Grundstoffe bereits das Kriterium „BIO“ erfüllen müssen. 95% der Rohstoffe müssen Bio-Qualität haben, erst dann darf das Produkt als Biokosmetik bezeichnet werden.

Beerenauslese

Ist die Bezeichnung eines von sechs verschiedenen Prädikaten der Prädikatsweine, die nach aufsteigendem Mostgewicht, je nach Rebsorte und Anbaugebiet, aufgeteilt sind.

Das Mindestmostgewicht für das Prädikat „Beerenauslese“ beträgt 110-128° Oechsle. Zur Herstellung dieser Weine werden überreife, edelfaule Trauben verwendet. Entsprechend des Mostgewichtes entstehen vollfruchtige Weine.

Beerenobst

Beerenobst sind saftreiche, kleine, weiche Früchte mit meist rundlicher Form. Sie enthalten im Fruchtfleisch viele kleine Kerne (Samen). Da sie sehr empfindlich sind, haben sie nur eine sehr kurze Haltbarkeit.

Beispiele für Beerenfrüchte sind Himbeere, Erdbeere, Weinbeere und Johannisbeere.

Hinweis: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren sind botanisch keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Im Handel werden sie jedoch den Beerenfrüchten zugeordnet.

Belugalinsen

 

Diese kleinen schwarzen Linsen ähneln dem Beluga-Kaviar und schmecken würzig-aromatisch. Sie garen ohne einzuweichen und verkochen nicht, was sie gut für Salate macht.

(Garzeit 20-25 Minuten)

Bergkäse

Die Standardsorte Bergkäse gehört zur Gruppe der Hartkäse. Sein Name erinnert daran, dass diese Käsesorte früher fast ausschließlich auf den Bergen hergestellt wurde.

Laut Käseverordnung muss Bergkäse mind. der Vollfettstufe angehören, d.h. mind. einen Trockenmasse.html>Fettgehalt in der Trockenmasse von 45% aufweisen. Der Trockenmasseanteil muss mind. 62% des Gesamtgewichts ausmachen. Das Herstellungsgewicht beträgt 15 bis 50kg. Bergkäse muss mind. 3 Monate reifen.

Die Rinde des Bergkäses ist dunkelgelb bis bräunlich schattiert. Der Käseteig ist mattgelb und weist eine geringe erbsengroße Lochung auf. Je nach Alter des Käses ist der Teig mittelfest bis fest und geschmeidig. Geruch und Geschmack sind würzig, pikant bis kräftig. (Quelle: Käseverordnung)

Berglinsen

Durch ihre feste Beschaffenheit und den herzhaften Geschmack werden diese rötlich-braunen Linsen gern für Eintöpfe aber auch Salate und Beilagen verwendet.

(Garzeit 20-30 Minuten)

Bestrahlung, radioaktive bzw. ionisierende

Biologisch erzeugte Lebensmittel dürfen generell nicht radioaktiv bestrahlt werden!

Durch eine radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln soll deren Haltbarkeit erhöht werden. Außerdem können dadurch Mikroorganismen abgetötet und die Keimbildung z.B. bei Kartoffeln gehemmt werden.

EU-einheitlich ist festgelegt, welche Lebensmittel mit welcher Dosis bestrahlt werden dürfen. Die Umsetzung ist jedoch in den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich.

In Deutschland existiert eigentlich ein allgemeines Bestrahlungsverbot für Lebensmittel (§8 Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch). Allerdings ist durch die Lebensmittelbestrahlungsverordnung die Bestrahlung von Gewürzen und getrockneten Kräutern erlaubt. In anderen EU-Ländern (z.B. Belgien, Frankreich) sind die Vorschriften weniger streng, dort werden z.B. Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch zur Keimhemmung bestrahlt.

Betroffene Lebensmittel müssen in Deutschland mit dem Hinweis "bestrahlt" oder "mit ionisierenden Strahlen behandelt" gekennzeichnet sein.

Bier

Bier kann definiert werden als „gegorenes, kohlendioxidhaltiges oder auch kohlensäurehaltiges, schäumendes, alkoholisches Getränk, das auf der Basis von Malz, Bierhefe, Hopfen und Wasser erzeugt wird.“  Quelle: Rimbach, R.; Möhring, J.; Erbersdobler, H. (2010): Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger.

Das Biersortiment kann nach Biergattungen (Einfach-, Schank-, Stark- und Vollbier) und Bierarten (obergärig und untergärig) unterteilt werden. Dazu kommt die Unterteilung in Biersorten nach regional unterschiedlichen Brautraditionen. Die verbreitetsten Biersorten sind Pilsner, Helles und Weizenbier.

Bier, alkoholfrei

Alkoholfreies Bier wird, wie alkoholhaltiges Bier, streng nach Deutschem Reinheitsgebot gebraut. Ein Bier darf sich „alkoholfrei“ nennen, wenn der Alkoholgehalt höchstens 0,5 % vol. beträgt.

Es gibt zwei Herstellungsverfahren:

-        Die Bildung von Alkohol wird während des Gärprozesses eingedämmt.

-        Der Alkohol wird dem Bier nach dem Brauprozess schonend entzogen.

Bier, glutenfrei

In glutenfreien Bieren ist das Eiweißgemisch Gluten entweder gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen von maximal 20mg pro Liter enthalten – siehe Verordnung der EU (DVO (EU) Nr. 828/2014).

Zur Herstellung glutenfreier Biere gibt es zwei Herstellungsverfahren:

-        Die Verwendung glutenfreier Getreidesorten (z.B. Hirse, Mais, Reis).

-        Die Verwendung glutenhaltiger Getreidesorten (z.B. Gerste, Weizen, Roggen) und anschließende

          Entfernung des Glutens aus dem Endprodukt.

Bier, Helles

Helles ist die Bezeichnung einer Biersorte. Helles gibt es vorwiegend in Bayern, Baden Würtemberg und im Ruhrgebiet. Es hat folgende Merkmale:

-        untergärig

-        gibt es als Voll- oder Schankbier

-        Stammwürze zwischen 10 und 14 %

-        Alkoholgehalt 4,6-5,6 %vol.

-        weniger stark gehopft, leicht süß, blank gefiltert, hellgelbe Farbe

Bier, obergärig

siehe Bierart und Bierhefe.

Bier, Pilsner

Pilsner ist die beliebteste Biersorte in Deutschland und besitzt folgende Merkmale:

-        untergäriges Bier

-        Vollbier mit einem Stammwürzgehalt von ca.12 %

-        Alkoholgehalt ca. 4,8 % vol.

-        herbes Hopfenaroma

Bier, untergärig

siehe Bierart und Bierhefe.

Bier, Weizen

Weizenbier ist eine Biersorte, die vor allem in Bayern verbreitet ist. Weizenbier hat folgende Merkmale:

-        obergäriges Bier

-        Vollbier mit Stammwürzgehalt zwischen 11% und 14 %

-        Alkoholgehalt ca. 5,4 % vol.

-        mindestens 50 % Weizenanteil, der Rest ist Gerste

-        gibt es klar oder naturtrüb, hell oder dunkel

Bierart

Abhängig von der Art der verwendetet Bierhefe unterscheidet man zwei Bierarten: obergärige und untergärige Biere. 

Biergattung

Je nach Gehalt der Stammwürze eines Bieres unterscheidet man die vier Biergattungen Einfachbier, Schankbier, Vollbier und Starkbier. Der Stammwürzgehalt eines Bieres beschreibt den Anteil der aus dem Malz und Hopfen im Wasser gelösten, nicht flüchtigen Stoffe. Dies sind vor allem Malzzucker, Eiweiß, Vitamine und Aromastoffe. Während 98% aller in Deutschland gebrauten Biere Vollbiere sind, werden Einfachbier kaum noch hergestellt.

 

Gattung

Stammwürzgehalt

Einfachbier

unter 7%

Schankbier

7-11%

Vollbier

11-16%

Starkbier

über 16%

 
 
  
 
 
 

 

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