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V-Label

 

 

Das V-Label ist eine international Geschützte Marke, die von einer Unabhängigen Kommission vergeben wird. Das Label zeichnet vegetarische und vegane Produkte aus.

Vanille

Botanischer Name

Vanilla planifolia     

Pflanzenfamilie

Orchideengewächs

Verwendeter Teil der Pflanze

Schote/Frucht

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl – Vanillin, Flavonoide, Vitamin B3, B2, A, Eisen, Kalzium, Mangan, Zink, Magnesium

Wirkung laut Literatur

Aphrodisiakum, wirkt beruhigend und entspannend

Verwendung in der Küche

Alle Arten von Süßspeisen – Eis, Pudding, Kuchen, Kekse, Liköre, Grießbrei, Milchreis, Schokolade, Obstsalate

Wird aber auch gern für pikante Speisen verwendet Risotto, Meeresfrüchte, Eingelegtes süß-sauer,  Chutneys

Vanillezucker

Vanillezucker ist weißer Zucker mit Vanillemark. Vanillezucker ist weißer Zucker mit Vanillemark.

In Bio-Vanillezucker ist kein synthetisch erzeugtes Vanillin enthalten.

Veganblume

Das Vegan-Blume-Logo (oder ‚Vegan Trademark‘) entstand 1990 und kennzeichnet jene Produkte, die komplett frei von tierischen Erzeugnissen sind sowie frei von Tierversuchen. Es wird von der Vegan Society England vergeben.

Vegane Schokolade

Beliebte Schokoladensorte. Diese Schokolade wird bei der Herstellung mit Milchalternativen gemischt. So gibt es sie beispielsweise als Reismilchschokolade oder Kokosmilchschokolade. Der Kakaogehalt kann variieren.

veganer Wein

Wein ist grundsätzlich ein pflanzliches Produkt, jedoch nicht immer vegan. Zur Klärung und Stabilisierung eines Weines ist, auch bei Biowein, der Zusatz von Hilfsmitteln, wie Hühnereiweiß, Milchprodukten oder Gelatine zugelassen. Diese werden zwar später wieder entfernt, dennoch sind diese Weine nicht vegan.  Für die Schönung veganer Weine werden keine tierischen Hilfsmittel, sondern pflanzliche oder mineralische Produkte (z.B. Kieselerde) verwendet. 

Veganismus

Es werden keinerlei tierische Lebensmittel verzehrt, meist auch kein Honig.

Vorsicht ist bei versteckten tierischen Zusätzen in Lebensmitteln geboten (z.B. Gelatine zur Klärung von Wein oder Saft).

Häufig wird auch auf Produkte aus Leder und Wolle verzichtet.

Vegetarische Ernährung

Es werden hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel verzehrt.

Verschiedene Motive (z.B. ethische, religiöse, gesundheitliche, ökologische, soziale) spielen bei der Entscheidung für eine vegetarische Ernährung eine Rolle.

Es werden die folgenden Ausprägungen unterschieden:

- Ovo-Lakto-Vegetarismus

- Lakto-Vegetarismus

- Ovo-Vegetarismus

- Veganismus

Verbrauchsdatum

"Bei in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten, ist anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums das Verbrauchsdatum anzugeben." (§ 7a Lebensmittelkennzeichnungsverord­nung - LMKV)

Ein Verbrauchsdatum muss bei sehr leicht verderblichen Lebensmitteln wie z.B. Hackfleisch und frischem Geflügelfleisch mit dem Hinweis "zu verbrauchen bis: Datum" angegeben werden.

Nach Ablauf des Verbrauchsdatums darf das Produkt nicht mehr verkauft werden. Auch von einem Verzehr ist nach diesem Datum abzuraten.

Verseifung

Verseifung nennt man das chemische Verfahren, auf welchem die Seifenherstellung basiert. Durch die Reaktion von Fetten oder Ölen mit Lauge spaltet sich Glycerin (Bestandteil der Fettsäuren) ab und die sogenannte Rohseife entsteht. Es gibt zwei verschiedene Verfahren der Verseifung, Kalt- und Heißverfahren. 

Kaltverfahren

Heißverfahren

Fette und Lauge werden bei ca. 40 - 50 Grad bzw. nur so warm wie nötig verarbeitet 

Fette und Lauge werden bei ca. 100 - 110 Grad gekocht 

Die Rohseife wird mit pflegenden Zutaten (z.B. Kräuter, Blüten, unverseiften Fetten) Duftstoffen und  Farbpigmenten gemischt.

wird in Formen gegossenwird maschinell oder mit Spatel in Formen gefüllt - Seifenmasse ist zäher als beim Kaltverfahren
danach Reifung und Trocknung für 5-8 Wochen – Verseifungsprozess schließt erst in der Lagerzeit abAbkühlung und  Trocknung – Verseifungsprozess ist bereits abgeschlossen, keine Reifung notwendig

Vorteil:

schonendes Verfahren - wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten

Glycerinanteil ist höher als beim Heißverfahren (spendet Feuchtigkeit)

Vorteil:

keine lange Lagerzeit, wie beim Kaltverfahren – kann schneller in den Handel

Nachteil

dauert länger als Heißverfahren

Seifen sind weicher

Nachteil

wertvolle Inhaltsstoffe werden ggf. zerstört

 

Viertelfettstufe

Käse der Viertelfettstufe hat einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 10% bis max. 19,9%.

Vigna-Bohnen

Vigna-Bohnen zählen als eine Untergattung der Schmetterlingsblütler (aus der Familie der Hülsenfrüchte). Sie werden auch als ‚altweltliche‘ Arten bezeichnet, also solche die aus Europa, Asien und Afrika stammen. Beispiele sind: Mungbohnen und Augenbohnen.

Vitamin C

siehe Vitamine

Vitamin D

siehe Vitamine

Vitamin E

siehe Vitamine

Vitamine

Vitamine sind lebensnotwendige Substanzen. Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper nur in sehr geringem Maß Vitamine selbst produzieren kann.

Man unterscheidet wasserlösliche Vitamine (z.B. Vitamin C, Folsäure, B-Vitamine) und fettlösliche Vitamine (Vitamin A, D, E, K).

Vitamine sind v.a. in Obst und Gemüse reichlich vorhanden, aber auch in vielen anderen Lebensmitteln. Sie sind hitze- und lichtempfindlich, deshalb ist der Vitamingehalt der einzelnen Lebensmittel stark von der jeweiligen Verarbeitungsart abhängig.

Vitamine sind für vielfältige Körperfunktionen und den Stoffwechsel wichtig. Ein Vitaminmangel kann zu ernsthaften Erkrankungen führen, aber auch eine Überdosierung kann problematisch sein (gilt v.a. für fettlösliche Vitamine, da sich diese im Fettgewebe des Körpers ablagern).

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung versorgt den Körper ausreichend mit Vitaminen. Bei Krankheiten und besonderen Lebenssituationen (z.B. Schwangerschaft) kann eine zusätzliche Vitaminzufuhr sinnvoll sein.

Vitamin

Funktion

Vorkommen

Mangel-

erscheinungen

Provitamin A

(z.B. Beta-Carotin)

fördert Sehfähigkeit und Immunabwehr;

Hautschutz gegen UV-Strahlen;

vermindert Krebsrisiko

in roten, gelben, orangen Obst- und Gemüsesorten wie z.B. Möhren, Paprika, Tomaten, Äpfeln; Leber, Butter, Eier

Sehstörungen;

trockene Haut;

Nachtblindheit

Vitamin B12

beteiligt am Abbau von Fettsäuren, wichtig für die Bildung von Blut und DNA und dem Aufbau von Nervenzellen

in verwertbarer Form fast nur in tierischen Lebensmitteln zu finden beispielsweise Fisch, Eier, Milchprodukte, Leber

treten oft erst nach Jahren auf, wie z.B. Schäden am Rückenmark und dauerhafte Schäden am Nervensystem

Vitamin C

Zellschutz vor freien Radikalen;

Krebsvorbeugung;

Stärkung des Immunsystems;

Gesund Haut

z.B. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Kartoffeln, Paprika, Äpfel, geringe Mengen auch in Leber und Milch

Infektanfälligkeit;

Müdigkeit;

Gliederschmerzen

Folsäure

(Vitamin B9 bzw. B11)

embryonale Entwicklung;

Beteiligung an der Bildung der roten Blutkörperchen, der Zellteilung und der DNA- Synthese

z.B. Salat, Brokkoli, Spinat, Nüsse, Tomaten, Rote Bete, Eigelb, Leber, geringe Mengen auch in Fleisch und Fisch

Entwicklungsstörungen beim Enbryo;

Müdigkeit;

Haarausfall;

Übelkeit

Vitamin D

Regulierung des Calciumstoffwechsels

Bildet Körper hauptsächlich selbst (Sonneneinstrahlung notwendig);

geringe Mengen in Pilzen, Spinat, fettreiche Fischsorten

reduzierte Calciumaufnahme;

Entkalkung der Knochen (Osteoporose);

Störung der Nervenfunktionen

Vitamin E

antioxidativer Schutzstoff;

bindet freie Radikale (mgl. Krebsvorbeugung)

z.B. Pflanzenöle, Nüsse, Vollkornprodukte, Butter, Eier

Störung des Muskelstoffwechsels;

Nervenveränderungen

Vitamin K

wichtig für die Blutgerinnung;

unterstützt die Knochenbildung;

Regulierung des Calciumspiegels

Gemüse (v.a. grünes Blattgemüse), Getreide, Milch und Milchprodukte

verringerte Genrinnungsfähigkeit des Blutes;

erhöhte Blutungsneigung;

Arterienverkalkung;

geringe Knochendichte

 

Vollbier

siehe Biergattung.

Vollfettstufe

Käse der Vollfettstufe hat einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 45% bis max. 49,9%.

Vollkornmehl

Vollkornmehl  wird, wie der Name schon sagt, aus dem ganzen Korn gemahlen. Es enthält alle Bestandteile des vollen Korns, wie Mehlkörper, Keimling sowie Frucht- und Samenschale.  Spelzen und Hülsen werden vor dem Mahlen entfernt. Im Zuge der Reinigung darf auch ein Teil der äußeren Fruchtschale von den Körnern entfernt werden. 

Vollkornmehl hat einen Ausmahlungsgrad von 100%. Da alle Bestandteile des Korns enthalten sind, enthalten Vollkornmehle auch häufig mehr Mineralstoffe als andere Mehle und haben daher auch keine Typenbezeichnung. Der Mineralstoffgehalt kann aber je nach Erntejahr, Getreidesorte und Anbaugebiet schwanken.

Vollmilch

Als Vollmilch wird Milch bezeichnet, deren Fettgehalt mindestens 3,5% beträgt.

Vollmondabfüllung

Grundlage ist die Annahme, dass die Mondphasen erheblichen Einfluss auf Mensch und Natur haben. Natürliches Mineralwasser aus Vollmondabfüllung soll über außergewöhnliche Energien verfügen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.

Vollreife

siehe Genussreife

Vollrohrzucker

Für Vollrohrzucker wird das Zuckerrohr ausgepresst, gefiltert und zu Sirup eingekocht. Nach dem Abkühlen allerdings nur noch gemahlen und nicht weiter verarbeitet. Dadurch erhält der Vollrohrzucker einen ziemlich starken Eigengeschmack (ähnlich Karamell oder Melasse). Er ist gut geeignet für dunkle Gebäcke oder auch in Kaffee, Tee oder Milchreich.

Vollwaschmittel

Vollwaschmittel, auch Universalwaschmittel genannt, sind für alle Textilarten und Waschtemperaturen sowie für Maschinen- und Handwäsche geeignet. Sie enthalten die ganze Bandbreite der verfügbaren Waschrohstoffe und entfalten ihre Wirkung bereits ab 20°C. Vollwaschmittel sind gedacht für stark verschmutzte Baumwolltextilien, vornehmlich in Form von Weißwäsche.

Vollwerternährung

Gemäß UGB (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung) liegen der Vollwerternährung die folgenden Prinzipien zugrunde:

- Genussvolle und bekömmliche Speisen

- Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel (überwiegend lakto-vegetarische Kost)

- Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel

- reichlich Frischkost

- Ökologisch erzeugte Lebensmittel

- Regionale und saisonale Erzeugnisse

- Umweltverträglich verpackte Produkte

- Fair gehandelte Lebensmittel

Vorfrucht

Vorfrüchte werden vor der Hauptfrucht im gleichen Jahr angepflanzt. Sie dienen zur Humusverbesserung und zur Reduzierung von Krankheitsbefall.

Vorzugsmilch

Vorzugsmilch ist naturbelassene Rohmilch, die ohne vorher erhitzt zu werden auf dem Bauernhof abgepackt wird. Diese darf dann in abgepackter Form im Lebensmittelhandel angeboten werden. Dafür müssen auf den sogenannten Vorzugsbetrieben besonders strenge Vorschriften für Tiergesundheit, Personal, Stallungen und Milchqualität eingehalten werden. Diese Höfe müssen eine behördliche Genehmigung haben und werden sehr streng überwacht.

Die Vorzugsmilch muss, ebenfalls wie Rohmilch, vor dem Verzehr abgekocht werden. Für Vorzugsmilch gibt es eine gesetzlich festgelegte Verbrauchsfrist von 96 Stunden ab dem Zeitpunkt der Milchgewinnung.

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