Lexikon
- Kabinett
Ist die Bezeichnung eines von sechs verschiedenen Prädikaten der Prädikatsweine, die nach aufsteigendem Mostgewicht, je nach Rebsorte und Anbaugebiet, aufgeteilt sind.
Das Mindestmostgewicht für das Prädikat „Kabinett“ beträgt 70-82°Oechsle. Zur Herstellung dieser Weine werden reife Trauben verwendet. Entsprechend des Mostgewichtes entstehen leichte Weine mit geringem Alkoholgehalt.
- Kaffeekapseln
Einweg-Kapseln aus Kunststoff sind aus ökologischen Gründen nicht zu empfehlen. Eine Alternative können kompostierbare oder wiederbefüllbare Kaffeekapseln sein.
- Kaffeekirsche
Frucht der Kaffeepflanze.
Im Reifungsprozess verändert sie ihre Farbe von grün über gelb zu rot. In der Kaffeekirsche sind zwei Samen enthalten, die Kaffeebohnen, aus denen schließlich der eigentliche Kaffee hergestellt wird.
- Kaffeepads
Bei Kaffeepads ist immer genau eine Portion Kaffee in Filterpapier verpackt. Man benötigt zur Zubereitung allerdings eine spezielle Maschine.
- Kaffeeröstung
Der Röstvorgang verleiht den Kaffeebohnen das eigentliche Aroma und macht den Kaffee erst genießbar. Zudem werden beim Rösten Säuren abgebaut und Bitterstoffe angereichert. Man unterscheidet die klassische Langzeitröstung und die Turboröstung.
- Kaffeesahne
Kaffeesahne gehört zu den Süßrahmerzeugnissen. Es handelt sich dabei um Sahne mit einem Fettgehalt von mind. 10%. Kaffeesahne wird durch Ultrahocherhitzung haltbar gemacht. Die Haltbarkeit beträgt ab Herstellung ungeöffnet und ohne Kühlung ca. 8 Monate.
Kaffeesahne wird zum Weißen von Kaffee und Tee oder zur Verfeinerung von Gerichten verwendet.
- Kaffeesorten
Es gibt ca. 60-80 verschiedene Kaffeesorten. Die bekanntesten und weitverbreitetsten sind Arabica und Robusta.
- Kakao
Produkt aus der Kakaobohne. Grundzutat für Schokolade, Kakaobutter und Kakaopulver. Wird entlang der äquatorialen Linie angebaut. Größter Produzent ist die Elfenbeinküste. Kakaobäume tragen nach 4-7 Jahren Früchte, ca. 40 im Jahr. Jede Frucht enthält 20-70 Kakaobohnen. Es werden 500 Kakaobohnen für 500g Schokolade benötigt.
- Kakaobutter
Kakaobutter wird aus den Früchten des Kakaobaumes (Bohnen) gewonnen. Diese werden zunächst getrocknet, geröstet, gemahlen und anschließend mithilfe von Walzen zu einer Masse zerdrückt. Danach wird die Kakaobutter aus der Kakaomasse abgepresst. Zurück bleibt der sogenannte Kakaopresskuchen. Dieser wird für die Herstellung von Kakaopulver verwendet. Um intensive Geschmacksstoffe zu entziehen, kann die Kakaobutter anschließend mit Wasserdampf behandelt werden (Desodorierung). Kakaobutter besteht überwiegend aus gesättigten Fettsäuren (ca.60 %) und ist daher bei Zimmertemperatur von fester Konsistenz. Ihr Schmelzpunkt liegt bei ca. 30°C. Sie wird zum Backen, für die Herstellung von Schokolade und zum Braten (als Alternative zu Butter aus Kuhmilch) verwendet. Außerdem kommt Kakaobutter in der Kosmetik zum Einsatz.
- Kakaopulver
Kakaopulver entsteht bei der Schokoladenproduktion. Der Presskuchen wird zermahlen und das daraus entstehende Pulver ist Kakaopulver. Kann als Backzutat oder Getränkepulver verkauft werden. Wird aber auch in anderen Industrien weiterverarbeitet (z.B. Backwaren).
- Kaki
Kakis gehören zu den Exoten. Ein ausführliches Portrait finden Sie hier.
- Kaktusfeige
Der Feigenkaktus ist ein strauchartiges Kakteengewächs, das Wuchshöhen von ein bis sechs Metern erreichen kann. Von einem eindeutigen Stamm zweigen sich grüne Triebe ab, die meist eine elliptische Form haben. Die Blüten dieses Gewächses sind gelb bis rot, die sich draus entwickelnden Früchte sind orange oder rot und teilweise mit Dornen besetzt. Kaktusfeigen haben eine feste, ungenießbare Schale, die sich aber leicht vom Fruchtfleisch trennen lässt. Das rote, geleeartige Fruchtfleisch ist mit schwarzen Kernen durchsetzt, die mitgegessen werden können. Am besten schneidet man die Kaktusfeigen in der Mitte auf und löffelt das Fruchtfleisch aus, ähnlich wie bei einer Kiwi.
- Kala Namak
kla
Kala Namak ist ein aus Indien stammendes Gewürzsalz, welches auch als Schwarzsalz bekannt ist. Es wird in vielen traditionellen ayurvedischen Gerichten verwendet. Typisch ist der stark schweflige Geruch, der an Eier erinnert. In der veganen Küche wird Kala Namak verwendet, um den Geschmack von Eiern in Gerichten nachzuahmen.
- Kalebase-Jeanny
Nicht zum Verzehr geeignet! Birnenartig, teils bizarr-länglicher Zierkürbis mit einfarbig bis gesprenkeltem Grünton. Jeanny ist etwas kürzer und flaschenförmig. Gehört zu den Zierkürbissen.
- Kalium
Kalium ist ein Mineralstoff, der vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie z.B. Vollkornprodukten, Spinat, Kartoffeln, Nüssen, Avocados und Bananen vorkommt. Auch in Milchprodukten ist Kalium enthalten, aber in weitaus geringeren Mengen.
Kalium wird im Körper z.B. zur Übertragung von Nervensignalen, zur Muskelkontraktion und zur Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes benötigt.
- Kaltpressung
siehe Speiseöle (Herstellung).
- Kamille
Kamille ist eine traditionelle Heilpflanze, die innerlich und äußerlich eingesetzt wird. Sie hat stark entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und antibakterielle Eigenschaften, regt den Hautstoffwechsel an und wirkt somit regenerierend. Ihre beruhigenden Eigenschaften machen Kamille zu einem wertvollen Produkt für sensible, zu Irritationen neigende Haut. Durch ihre antibakteriellen Eigenschaften ist sie außerdem in Produkten gegen Akne und unreine Haut enthalten.
In der Naturheilkunde wird es z.B. in Form von Tee, Tinkturen, Salben und Öl unter anderem gegen Erkältung, Schleimhautentzündungen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Allergiker sollten beachten, dass Produkte, die Kamille enthalten, allergische Reaktionen hervorrufen können.
Quelle: www.bioturm.de
- Kamut
KAMUT® Khorasan Weizen ist ein Urgetreide, bei dem der Markenname KAMUT® gewährleistet, dass es rein ökologisch angebaut, nicht gekreuzt oder genetisch verändert wurde.
Es wird geschätzt für seine Nährstoffe, die leichte Bekömmlichkeit, den süßen, nussigen, buttrigen Geschmack und seine feste Textur.
Im Vergleich zu modernem Weizen verfügt es über mehr Proteine, Aminosäuren, Vitamine und Mineralien - hier vor allem Selen, Phosphor und Magnesium.
- Kandiszucker
Kandis besteht aus kristallisierter Zuckerlösung. Erhitzt man diese stärker, sodass der Zucker karamellisiert, erhält man braunen Kandis. Im konventionellen Bereich wird er mit Zuckercouleur gefärbt. Er wird vor allem zum Süßen von Heißgetränken verwendet.
- Karambole
siehe Sternfrucht
- Karamellbonbons
Karamellbonbons bestehen neben Zucker meist aus Kondensmilch, Sahne und Butter. Sie werden auch als Sahnebonbons verkauft. Bei der Herstellung karamellisieren Zucker und Milcheiweiß bei höheren Temperaturen – so entstehen der beliebte Geschmack und die goldbraune Tönung.
- Kartoffeln
Als Kartoffeln werden die unterirdischen Fruchtknollen der Kartoffelpflanze bezeichnet. Sie gehören zur großen Gruppe der Wurzelgemüse. In vielen Ländern ist die Kartoffel ein wichtiges Grundnahrungsmittel, denn sie ist aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes sehr nahrhaft. Kartoffeln werden nicht roh gegessen. Grüne Kartoffeln enthalten den Giftstoff Solanin, deshalb sollten grüne Stellen großzügig weggeschnitten werden.
Kartoffeln unterteilt man nach ihrer Kocheigenschaft in festkochende, vorwiegend festkochende und mehlig kochende Sorten. Die Kocheigenschaft muss auf dem Preisschild angegeben werden.
Beispiele für Kartoffelsorten sind Nicola, Gloria und Sieglinde.
- Käsebruch
Die dickgelegte Milch (Gallerte bzw. Dickete) wird mittels Käseharfe zerteilt (gebrochen). Dadurch setzt sich die Molke von den festen Bestandteilen ab und es entsteht der Käsebruch. Der Käsebruch ist die Rohmasse für die Käseherstellung. Je kleiner die Bruchkörner sind, desto mehr Molke kann abfließen und desto härter wird der fertige Käse sein.
- Käsegruppen
Nach §6 der Käseverordnung wird Käse nach dem Wassergehalt der fettfreien Käsemasse (fettfreie Käsemasse = alle Bestandteile des Käses ohne Fett) in die folgenden 6 Käsegruppen eingeteilt:
- Hartkäse
- Frischkäse
- Käseharfe
Mit der sogenannten Käseharfe wird die eingedickte Milch (Gallerte) in Würfel geschnitten, der Käsebruch entsteht. Die Größe der Würfel/Körner ist abhängig von der Käsesorte, die hergestellt werden soll. Je kleiner die Bruchkörner sind, desto mehr Molke kann abfließen und desto härter wird der fertige Käse sein.
- Kasein
Milch enthält zwei wichtige Eiweißbausteine: Kasein und Molkenprotein. Bei der Käseherstellung gerinnt das Kasein durch die Zugabe von Lab. Das Molkenprotein bleibt gelöst in der Molke.
Kasein ist sehr hitzebeständig und schwer löslich.
Kasein ist Bestandteil der Milch von Wiederkäuern. Wenn eine Kaseinunverträglichkeit vorliegt, nützt es deshalb nichts, auf Schaf- oder Ziegenmilch auszuweichen.
- Käsereitauglichkeit
Die zur Käseherstellung angelieferte Rohmilch muss käsereitauglich sein, d.h. sie muss bestimmte Kriterien z.B. hinsichtlich Keimzahl, Eiweiß- und Fettgehalt erfüllen.
- Käseverordnung
In der Käseverordnung befinden sich eine Vielzahl rechtlicher Vorschriften zum Lebensmittel Käse.
Das gesamte Dokument finden Sie hier.
- Kaugummis
Bio-Kaugummis sind im Gegensatz zu herkömmlichen, konventionellen Kaugummis plastikfrei, erdölfrei und meist zuckerfrei. Sie enthalten häufig Xylit (Birkenzucker) als natürlichen Süßstoff und ausschließlich natürliche Farb- und Geschmacksstoffe. Die Kaugummimasse enthält zwar teilweise, wie bei konventionellen Kaugummis üblich, auch Kunststoffe, jedoch sind diese nicht erdölbasiert. Als Alternativen gibt es Bio-Kaugummis mit Kautschuk als natürlichem Rohstoff für die Kaumasse und Bio-Kaugummis auf Basis von Chicle. Es werden keine Weichmacher eingesetzt, da diese im Verdacht stehen, gesundheits- und umweltschädlich zu sein. Bio-Kaugummis haben im Vergleich zu konventionellen Kaugummis eine deutlich abweichende Konsistenz. Sie sind nicht abbaubar und gehören in den Müll, nicht auf die Straße.
- Kautschuk
Kautschuk gehört zu den elastischen Polymeren, die aus dem Milchsaft von Pflanzen bestehen. Bei Raumtemperatur weist Kautschuk gummielastische Eigenschaften auf. Die Bezeichnung "Kautschuk" leitet sich aus dem Indischen cao (= Baum) und ochu (=Träne) ab und bedeutet so viel wie "Träne des Baumes“. Der Rohstoff wird häufig bei der Herstellung von Bio-Kaugummis verwendet.