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Dampfkammerbrot

Dampfkammerbrote werden bei mäßiger Hitze dem Namen nach in Dampfkammern gebacken. Sie erfordern einen besonders langen Backprozess (mindestens 16 Stunden), sodass sich keine Kruste bildet. Dampfkammerbrote zeichnen sich durch eine dunkle, saftig, süß-aromatische Krume aus. Ein Beispiel ist das Pumpernickelbrot. 

Darren

Das Darren bezeichnet einen Vorgang, bei dem z.B. Malz, Hanf, Obst, Gemüse oder Torf getrocknet wird. Der Begriff geht zurück auf die Darre, einer Vorrichtung zum Trocknen

Bei der Bierherstellung wird feuchtes Grünmalz so lange getrocknet bzw. gedarrt, bis es nur noch 4% Feuchtigkeit enthält. Durch den Trocknungsprozess wird das Malz haltbar gemacht und gewinnt sein Aroma.

Dattel

Ein ausführliches Portrait der Dattel finden Sie hier.

Dattelsirup

Der Sirup den Früchten der Dattelpalme ist schon seit Jahrhunderten im Orient bekannt und beliebt. Er besitzt eine antibakterielle Wirkung und ein fruchtiges Aroma.

Dattelsüße

Dattelsüße besteht aus 100% vermahlenen Datteln und kann deshalb auch Zuhause hergestellt werden. Da Dattelsüße nur einen dezenten Eigengeschmack besitzt, ist sie vielseitig verwendbar, nicht nur um beispielsweise Zucker zu ersetzen. Denn sie schmeckt nicht nur in Süßspeisen, sondern auch orientalischen Gerichten.

Dekantierung von Wein

Bezeichnet das vorsichtige Umfüllen des Weines in eine Karaffe (Dekanter), um den Wein vom Weinstein oder Bodensatz zu trennen. Einige Weine entfalten erst durch den Luftkontakt und die große Oberfläche im Dekanter ihr volles Aroma.

Delicia

Kürbis mit gelblicher Schale und länglichgrünen Streifen in langgezogener Form. Das Fruchtfleisch ist sahnig, gelb bis orange mit nussig, leicht süßlichem Geschmack und wird bei Überreife leicht mehlig. Geeignet zum Grillen, Braten, Backen, Füllen, als Suppe, roh für Salate und Gemüsegerichte.

demeter

demeter

Demeter ist der älteste deutsche Anbauverband, seine Ursprünge reichen bis in das Jahr 1924 zurück. Wichtige Impulse lieferte damals Rudolf Steiner mit seinen „geisteswissenschaftlichen Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“.

Demeter vertritt die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Dies ist die nachhaltigste Form der Landwirtschaft und beruht auf anthroposophischen Grundsätzen.

Die Hoforganisation wird als ganzheitliches Modell angesehen, das heißt, je vielfältiger und abwechslungsreicher der Betrieb ist, desto gesünder und stabiler ist auch die Umwelt. Deshalb ist auf demeter-Höfen die Tierhaltung verpflichtend vorgeschrieben.

Das schmerzhafte Enthornen der Rinder ist bei demeter nicht erlaubt. Man geht davon aus, dass die Hörner wichtige lebendige Organe sind, die Auswirkungen auf den Kräftehaushalt und die Verdauungsleistung der Tiere sowie auf die Milchqualität haben.

Die Bodenfruchtbarkeit wird durch feinstoffliche Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien gefördert. Außerdem arbeiten die Bauern im Einklang mit den kosmischen Rhythmen, sie richten sich z.B. nach den Mondphasen.

In Deutschland bewirtschaften ca. 1.400 demeter-Betriebe eine Fläche von über 66.000 ha (Stand: 01.01.2012).

Demeter ist ein geschütztes Markenzeichen, unter dem biologisch-dynamisch erzeugte Produkte verkauft werden.

Der Anbauverband zertifiziert neben Lebensmitteln auch Naturkosmetikprodukte, sofern diese den demeter-Richtlinien entsprechen. Kosmetikprodukte erhalten ein demeter-Siegel, wenn mindestens 90% der eingesetzten Rohstoffe nach demeter-Richtlinien gewonnen werden.

Das demeter-Verbandslogo wird seit 1928 verwendet.

Deo

Ein Deo soll in erster Linie dem Schutz vor unangenehmem Körpergeruch durch Schweißabsonderung dienen. Dafür gibt es zwei Mittel mit unterschiedlichen Wirkprinzipien: Antitranspirante und klassische Deodorants.

 

Antitranspirante vermindern den Schweißfluss. Sie enthalten Aluminiumsalze, die adstringierend (zusammenziehend) auf die Schweißdrüsen wirken. Naturkosmetische Deos sind frei von synthetischen Aluminiumsalzen. Manche Naturkosmetikdeos enthalten jedoch Alaun, ein natürlicherweise in Schiefergestein vorkommendes Aluminiumsalz. Es ist vor allem in Deokristallen enthalten.

Deodorants wirken geruchsneutralisierend. Sie enthalten antibakterielle Substanzen. Diese Substanzen verhindern das Wachstum von schweißzersetzenden Bakterien, die für die Entstehung von unangenehmem Körpergeruch verantwortlich sind.

 

Je nach Trägerstoff gibt es verschiedene Formen von Deos:

·         Pumpspray (Trägerstoffe: in Wasser gelöster Alkohol, in Wasser gelöstes Alaun)

·         Deoroller (Trägerstoff: Emulsion)

·         Deostick (Trägerstoffe: Fette, Wachse)

·         Deokristall: (Trägerstoff: Mineralgestein Alaun)

·         Deocremes: (Trägerstoffe: Fette und Öle)

·         Deopuder: (Trägerstoff: Mineralgestein Talkum)

Desodorieren (Speisefette)

siehe Raffination.

Destillation

Die Destillation ist allgemein ein Verfahren zum Trennen von Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Siedepunkten oder zur Abtrennung von in Flüssigkeiten gelösten Substanzen. Beim vorsichtigen Erwärmen geht die Flüssigkeit mit dem niedrigeren Siedepunkt zuerst in den gasförmigen Zustand über und wird durch Abkühlung wieder verflüssigt und somit rein erhalten. Bei der Destillation von Spirituosen werden Wasser und Alkohol getrennt. Da dies durch Erhitzen geschieht, spricht man auch vom Brennen. Der Vorgang beruht auf der Tatsache, dass Alkohol bei niedrigeren Temperaturen verdampft, als Wasser. Bei der Destillation steigt folglich zuerst alkoholhaltiger Dampf auf. Dieser Dampf wird aufgefangen, abgekühlt und dabei wieder flüssig und konzentrierter. So erreicht man, dass der Alkohol hochprozentiger wird.

Deutscher Wein

Als „Deutscher Wein“ werden Weine aus Deutschland ohne genauere Herkunftsbezeichnung bezeichnet. Sie bestimmen die unterste Qualitätsstufe nach deutschem Weinrecht. Bis 2009 wurden diese Weine als Tafelwein bezeichnet. 

Deutsches Weinrecht

Nach deutschem Weinrecht wird der Wein in vier Qualitätsstufen aufsteigend von „Deutscher Wein“, „Landwein“, „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“ bis hin zu „Prädikatswein“ eingeordnet. Wesentliche Kriterien für die Einordnung in eine bestimmte Qualitätsstufe sind das Mostgewicht und die geographische Herkunft des Weines. Das Mostgewicht steigt mit steigender Qualität. Die Herkunft eines Weines wird aufsteigend von „Deutschem Wein“ über „Landwein“ und „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“ bis hin zu „Prädikatiswein“ immer genauer eingegrenzt. 

Dhal (Dal)

Dieses Gericht stammt aus der pakistanischen und indischen Küche (hier ist es auch noch Grundnahrungsmittel). Es besteht aus Hülsenfrüchten, meistens Linsen die zu einem Brei verkocht werden und dann mit Kümmel, Koriandersamen, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Ingwer gewürzt werden.

Dickete

siehe Gallerte

Dicklegen

Durch die Zugabe von Lab und/oder Milchsäure werden die festen Bestandteile der Milch (Eiweiß, Fett, Milchzucker, Mineralstoffe) von den flüssigen Bestandteilen (Wasser) getrennt. Die Molke setzt sich ab und damit ein großer Teil der Laktose. Die entstandene Käsemasse bezeichnet man als "Dickete" oder "Gallerte".

Dickmilch

Dickmilch ist stichfeste gesäuerte Milch. Die Säuerung erfolgt bei ca. 25-30°C (im Unterschied dazu erfolgt die Säuerung von Joghurt bei 40-45°C). Dickmilchkulturen bilden neben Milchsäure verschiedene Aromastoffe, die den typischen Geschmack von Dickmilch ausmachen.

Der Fettgehalt beträgt 1,5-3,5% bzw. 10% bei Sahnedickmilch.

Dicksaft

Dicksaft ist ein stark konzentrierter, dickflüssiger Fruchtsaft, bei dem das Wasser durch Verdampfen entzogen wird. Er weist einen sehr hohen (fruchteigenen) Zuckergehalt auf. Dicksaft wird hauptsächlich als Süßungsmittel verwendet.

Beispiele sind Apfeldicksaft, Birnendicksaft und Agavendicksaft.

Im Unterschied zu Dicksaft ist Fruchtsirup ein mit Zucker eingedickter Fruchtsaft.

Dinkel

Dinkel ist eine Getreidesorte und ein naher Verwandter des Weizens. Anders als Weizen gehört Dinkel jedoch zu den Spelzgetreiden, d.h. seine Getreidekörner sind von einer festen Hülle eingeschlossen, die vor dem Mahlen erst entfernt werden muss. Er schmeckt leicht nussig und ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen.

Dinkeldrink

Dinkeldrink schmeckt stark süßlich im Vergleich zu anderen Milchalternativen. Man kann ihn gut im Kaffee verwendet, da er nicht flockt. Da er aus Dinkel gewonnen wird, hat er einen starken Eigengeschmack nach Getreide. Vor allem Getränke und Smoothies lassen sich gut mit Dinkeldrink zubereiten. Aber auch in Kuchen oder Muffins ist Dinkelmilch eine gute Alternative zu Kuhmilch.

Direktsaft

Es handelt sich hierbei um den originalen Saft, der direkt nach dem Pressen gefiltert oder naturtrüb abgefüllt wird. Er enthält nur die Aromen sowie das fruchteigene Wasser, das das Obst oder die Gemüsesorte während ihrer Reifezeit gebildet und eingelagert hat.

Bio-Saft ist meist Direktsaft, da hier die natürlichen Inhaltsstoffe am besten erhalten bleiben.

Doppelrahmfrischkäse

Die Standardsorte Doppelrahmfrischkäse gehört zur Gruppe der Frischkäse. Laut Käseverordnung muss Doppelrahmfrischkäse einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 60% aufweisen. Der Trockenmasseanteil beträgt 44%.

Doppelrahmfrischkäse darf nur aus Milch und Sahne hergestellt werden. Er ist von milchigweißer bis schwachgelber Farbe und besitzt eine pastenartige, streichfähige Konsistenz. Der Geschmack ist leicht feinsäuerlich. (Quelle: Käseverordnung)

Doppelrahmstufe

Käse der Doppelrahmstufe haben einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 60% bis max. 87%.

Dosage

Die Dosage bestimmt die geschmackliche Ausrichtung des Sektes. Sie besteht aus einem individuell (je nach Geschmacksrichtung) bemessenen Zusatz von Kristallzucker, der in Wein gelöst ist. Der nach der zweiten Gärung absolut trockene Sekt wird mit der Dosage an die jeweilige Geschmacksrichtung angeglichen.

Die Sektverordnung der EU unterscheidet sieben Dosagestufen:

Zuckerzusatz

Bezeichnung

auch bekannt als:

0-3g/l

naturherb

brut nature, dosage zero

0-6g/l

extra herb

extra brut

0-12g/l

herb

brut

12-17g/l

extra trocken

extra dry

17-32g/l

trocken

Dry, sec

32-50g/l

halbtrocken

Medium dry, demi sec

>50g/l

mild

Sweet, doux

Drachenfrucht

Die hierzulande noch eher unbekannte Drachenfrucht (Pitahaya oder Pitaya) gehört zur Familie der Kakteen. Die Fruchtschale besteht aus schuppenförmigen Lappen und erinnert an die Schuppen eines Drachens. Drachenfrüchte werden in drei Sorten unterteilt. Entweder ist die fleischig-schuppige Schale pink und das Fruchtfleisch innen weiß, pink mit rotem Fruchtfleisch oder gelb mit weißem Fruchtfleisch. Die meist aus Südostasien nach Europa exportierte Frucht hat ihren Ursprung in Mittelamerika. Sie enthält unter anderem viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Die Tropenfrucht passt hervorragend zu anderen exotischen Früchten oder kann zum Beispiel anstelle von Melone zu Schinken gereicht werden.

Dreiviertelfettstufe

Käse der Dreiviertelfettstufe haben einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 30% bis max. 39,9%.

Du Puy Linsen

Grüne Linsen (auch du Puy Linsen) sind klein, grün und nussig-aromatisch. Sie bleiben bissfest beim Kochen und eignen sich gut für Salate.

(Garzeit 15-20 Minuten)

Duschbad

Ein Duschbad ist ein Duschmittel, welches der Reinigung und der Pflege der Haut dient, wobei die Reinigung im Vordergrund steht. Neben Tensiden enthält es zu geringen Anteilen pflegende Wirkstoffe. Duschbad enthält etwas mehr Tenside, als Duschgel und schäumt entsprechend mehr – ansonsten ist die Zusammensetzung identisch. 

Duschbalsam

Ein Duschbalsam ist ein Duschmittel, welches der Reinigung und der Pflege der Haut gleichermaßen dient. Im Vergleich zu Duschgel und Duschbad, welche in erster Linie reinigend wirken, beinhaltet Duschbalsam weniger Tenside und mehr Pflegezusätze. Im Vergleich zu Duschöl, das in erster Linie pflegend wirkt, enthält es mehr Tenside und weniger Pflegezusätze (feuchtigkeitsspendende und rückfettende Stoffe, wobei der Fettanteil mit bis zu 80% höher ist als bei Duschcreme).

Quelle: www.schrotundkorn.de

Duschcreme

Die Duschcreme ist ein Duschmittel, welches der Reinigung und der Pflege der Haut gleichermaßen dient. Im Vergleich zu Duschgel und Duschbad, welche in erster Linie reinigend wirken, beinhaltet Duschcreme weniger Tenside und mehr Pflegezusätze. Im Vergleich zu Duschöl, das in erster Linie pflegend wirkt, enthält Duschcreme mehr Tenside und weniger Pflegezusätze (feuchtigkeitsspendende und rückfettende Stoffe, wobei der Fettanteil geringer ist als bei Duschbalsam). 

 

Quelle: www.schrotundkorn.de

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