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Hochlandkaffee

Als Hochlandkaffee wird Kaffee bezeichnet, der ab ca. 1.000 Metern angebaut wird. Meist handelt es sich bei Hochlandkaffee um Arabica-Kaffee. Dieser hat eine längere Reifung, bildet dadurch mehr Öle und ist deshalb aromatischer und harmonischer im Geschmack.

Hokkaido

Dickfleischiger Kürbis mit nussartigem Geschmack. Leicht gerippte, frühreife Sorte. Eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Suppen und Gratins, zum Füllen, ist aber auch roh verzehrbar (Schale ist essbar). Wird auch als Maronenkürbis bezeichnet.

Holzofenbrot

Ein Holzofenbrot wird nach traditionellem Backverfahren hergestellt. Das Brot wird bei direkter Befeuerung mit naturbelassenem Holz in Backräumen aus Stein gebacken. Dadurch erhält das Brot eine ausgeprägt kräftige Kruste und einen besonders aromatischen Geschmack.

Homogenisieren

Nach der Wärmebehandlung wird die Milch häufig homogenisiert. Dabei werden die Fettkügelchen mittels hohem Druck stark zerkleinert. Dies verhindert, dass sich später auf der Milch eine Rahmschicht bildet.

Im ökologischen Bereich wird meist auf das Homogenisieren verzichtet, da man die Natürlichkeit der Lebensmittel so weit wie möglich erhalten möchte. Außerdem wird vermutet, dass der Verzehr von homogenisierter Milch die Entstehung einer Milchallergie bei Kindern begünstigen kann. Beim Anbauverband demeter ist das Homogenisieren nicht erlaubt!

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein alternatives Heilverfahren, welches von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet wurde.

Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, das heißt, die Krankheit wird mit Mitteln behandelt, welche beim gesunden Menschen der Krankheit ähnliche Symptome erzeugt. Dabei werden pflanzliche, tierische und mineralische Wirkstoffe potenziert (hochverdünnt) verabreicht.

Honig

Honig ist älter als die Menschheit. Er galt bereits in antiken Kulturen als Speise der Götter und wurde auch als Opfergabe dargebracht.

Seit 2004 gibt es eine Honigverordnung, die festlegt was Honig ist: „Honig ist ein flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen

Im Bio-Bereich wird besonders auf die artgerechte Haltung der Bienen wert gelegt. So sind beispielsweise in den Stöcken keine künstlichen Waben. Die Bienen können diese selbst bauen. Auch die Königinnen entstehen natürlich. Weiter ist der Einsatz von Herbiziden und Pestiziden verboten und beim Abschleudern des Honigs wird der im Brutraum befindliche Honig für die Bienen zurückgelassen.

Honig ist immer unverfälscht da ihm durch die Honigverordnung keine anderen Stoffe beigefügt oder entzogen werden darf. Da Bienen sortentreu sind (d.h. sie sammeln nur von einer Nahrungsquelle) unterschiedet sich Honig nach Aroma, Farbe und Geschmack bedingt durch die jeweilige Nahrungsquelle der Bienen. Die 2 Hauptarten die wir unterscheiden sind der Blütenhonig (durch das Sammeln von Nektar) und Honigtauhonig (durch das Sammeln von Honigtau).

Honigmelone

Diese Melonensorte liefert blassgelbes bis zartgrünes Fruchtfleisch mit nur leicht süßem, aromatischem Geschmack, geschützt durch eine glatte, sonnengelbe Schale.

(Quelle: BioHandel 07/2020)

Honigtau

Honigtau sind zuckerhaltige Sekrete von Pflanzen und pflanzensaugenden Insekten, welches wieder ausgeschieden wurde.

Es besteht vor allem aus Fruktose und Glukose (aber auch Saccharose, organischen Säuren und weiteren Inhaltsstoffen). Er ist das Ausgangsprodukt für Wald, Blatt- und Nadelhonige. Honigtauhonig zeichnet sich durch seinen markanten und würzig-aromatisch Geschmack sowie die minimale Süße aus.

Hopfen

Hopfen, ist eine Kletter- und Schlingpflanze, die heute fast aussließlich zur Herstellung von Bier verwendet wird. Hopfen ist der wichtigste Lieferant der Aromen und Bitterstoffe des Bieres. Ein geringer Anteil der Hopfenernte kommt in der Pharmazie, z.B. in Beruhigungsmitteln zum Einsatz. 

Konventioneller Hopfen gehört zu den Kulturen, die besonders stark mit Pestiziden behandelt werden. Biohopfen gedeiht dagegen ohne synthetische Pestizide.

Hornhautbalsam

Ein Hornhautbalsam ist ein Fußpflegeprodukt. Im Unterschied zu Fußcreme, die vorbeugend gegen Verhornungen der Haut eingesetzt wird, kann ein Hornhautbalsam bereits vorhandene Verhornungen auflösen. Dies wird durch den Anteil an natürlicher Salicylsäure erzielt. Des weiteren hat Hornhautbalsam eine feuchtigkeitsbindende und fettspendende Funktion. Hornhautbalsam mit Salbeianteil wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Hornkiesel

Hornkiesel ist ein wichtiges Präparat, welches in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eingesetzt wird. Zur Herstellung wird fein vermahlener Quarz in Kuhhörner gefüllt und vom Frühjahr bis zum Herbst im Boden eingegraben. Ähnlich wie beim Hornmist sollen so die kosmischen Kräfte gespeichert werden. Der entstandene Hornkiesel wird in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt und auf den Feldern ausgebracht. Das Präparat wirkt, ähnlich wie homöopathische Arzneimittel, energetisch, nicht stofflich. Die regelmäßige Anwendung ist in den demeter-Richtlinien verankert und wird auch entsprechend kontrolliert.

Hornkiesel soll die folgenden Auswirkungen auf Pflanzen und Boden haben:

· fördert und ordnet Stoffwechsel Pflanzen

· fördert Widerstandskraft gegenüber Schädlingen

· kräftigt Wachstum und Spannkraft der Pflanze

· sorgt für gleichmäßige Reifequalität

· stärkt das Aroma und verbessert Lagerungsfähigkeit

(Quelle: demeter.de/verbraucher/aktuell/jubilaeum/90-jahre-biodynamisch/biodynamische_pr%C3%A4parate_kurzvorstellung)

Hornmist

Hornmist ist ein wichtiges Präparat, welches in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft eingesetzt wird. Zur Herstellung wird frischer Mist in Kuhhörner eingefüllt und ca. ein halbes Jahr (Ende September bis März) in der Erde eingegraben. In dieser Zeit sollen sich die kosmischen Kräfte und die Energien aus dem Horn in den Dung übertragen. Das Hornmist-Präparat wird im Frühjahr aus dem Horn geschabt, in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt und auf den Feldern ausgebracht. Das Präparat wirkt, ähnlich wie homöopathische Arzneimittel, energetisch, nicht stofflich. Die regelmäßige Anwendung ist in den demeter-Richtlinien verankert und wird auch entsprechend kontrolliert.

Hornmist soll die folgenden Auswirkungen auf Pflanzen und Boden haben:

· regt die Bodenaktivität an

· fördert Wurzelwachstum

· aktiviert Eigenleben des Bodens

· unterstützt Bodenlockerung

· unterstützt Wasser- und Nährstoffaufnahme

· fördert Stickstoff-Bindung der Knöllchenbakterien

(Quelle: demeter.de/verbraucher/aktuell/jubilaeum/90-jahre-biodynamisch/biodynamische_pr%C3%A4parate_kurzvorstellung)

Hühnerhaltung

Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Hühnermast:

 

Ökologische LandwirtschaftKonventionelle Landwirtschaft
Platz im Stall

10 Hühner mit einem Gesamtgewicht von max.21 kg/m²

20 Tiere mit einem Gesamtgewicht von max. 35 kg/m²
Grünauslauf4 m²/Huhnnicht vorgeschrieben
Herdengrößemax. 4.800 Tierekeine Obergrenze
Mastdauer81 Tage35 Tage
Kürzen der Schnäbelverboten

üblich

Futtergentechnikfreies Biofutterkeine besonderen Vorgaben

 

 

Hülsenfrüchte

siehe Samengemüse

Hummus

Hummus ist eine orientalische Spezialität und bedeutet ‚Kichererbse‘ (arab.). Er besteht traditionell aus Kichererbsen, Sesammus (Tahin), Zitrone und Minze und wird als Brotaufstrich verwendet.

Hustenbonbons

Zucker wird hauptsächlich als Geschmacksträger und -verstärker eingesetzt, hat darüber hinaus aber auch viele andere Eigenschaften, z.B. ist Zucker in vielen Produkten wichtig für die Konservierung oder für die Textur/ die Konsistenz/ das Mundgefühl. Außerdem ist er schlichtweg günstig, weshalb viele Hersteller gern auf diesen Rohstoff zurückgreifen und Zucker auch in herzhaften Speisen einsetzen. Ein Großteil des Zuckerbedarfs wird von vielen Konsumenten daher „unbewusst“ gedeckt. Zucker ist nicht grundlegend schädlich, jedoch nehmen viele Menschen im Vergleich zu den Empfehlungen der Experten zu viel Zucker zu sich. Als häufige gesundheitliche Risiken treten Fettleibigkeit und Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes auf.  Zu viel Zucker fördert auch die Entstehung von Zahnkaries, macht schlaff, antriebslos und müde.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure wird von unserem Körper selbst hergestellt. Sie ist ein Bestandteil des Bindegewebes, Knorpeln und Gelenken. Mit zunehmendem Alter verringern sich die Vorräte an Hyaluron im Körper, was zu fehlender Gelenkschmiere oder zur Faltenbildung führen kann. Sie wird mit Hilfe von Bakterienkulturen biotechnologisch gewonnen und Pflegeprodukten beigegeben. Hyaluronsäure bindet effektiv Feuchtigkeit in der Haut und verhindert das zu schnelle Verdunsten hauteigenen Wassers. Ausgetrocknete Haut erfährt umgehend Linderung.

Hyaluronsäure gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel, z.B. zur Linderung von Gelenkbeschwerden und kommt in der Medizin z.B. in Augen- oder Nasentropfen zum Einsatz.

(Quelle: www.bioturm.de)

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