Lexikon
- Glycerin
Glycerin ist ein Stoff, welcher zum hauteigenen Feuchthaltesystem gehört. Die industrielle Herstellung erfolgt durch die Spaltung tierischer Fette (z.B. Rindertalg), pflanzlicher Fette (z.B. Palmöl) oder Erdöl. Es ist u.a. ein Nebenprodukt bei der Seifenherstellung.
Glycerin hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit zu binden. In Lebensmitteln und Kosmetikprodukten dient es daher als Feuchthaltemittel. Weiterhin findet es z.B. als Frostschutzmittel oder als Medikament Verwendung. Auf die Haut wirkt es feuchtigkeitsspendend, schützend, regenerierend und reizlindernd und ist insgesamt sehr hautverträglich. In der Naturkosmetik wird ausschließlich pflanzliches Glycerin verarbeitet.
- Gouda
Die Standardsorte Gouda gehört zur Gruppe der Schnittkäse. Ursprünglich wurde dieser Käse in der Region um die niederländische Stadt Gouda hergestellt. Da die Bezeichnung nicht geographisch geschützt ist, wird Gouda heute z.B. auch in Deutschland und Österreich produziert.
Laut Käseverordnung besitzt Gouda einen Fettgehalt in der Trockenmasse von mind. 30 bis 59%. Der Trockenmasseanteil beträgt 49 bis 57%. Das Herstellungsgewicht reicht von 300g bis 30kg. Die Reifezeit beträgt mind. 5 Wochen. Bei der Herstellung dürfen als weitere Zutaten Pfeffer oder Kümmel verwendet werden.
Die Rinde des Gouda ist trocken und glatt. Sie darf einen leichten weißlichen Schimmelbelag aufweisen. Die Rinde kann auch fehlen (Folienreifung). Der Käseteig ist elfenbeinfarbig bis gelb, mattglänzend und hat wenige, gleichmäßig verteilte runde oder ovale, erbsengroße Löcher. Die Konsistenz ist fest aber geschmeidig. Der Geschmack reicht von mild bis leicht pikant (je nach Reifestadium), ist jedoch nicht säuerlich. (Quelle: Käseverordnung)
- Grad Oechsle
Grad Oechsle (abgekürzt °Oechsle oder °Oe) ist die Maßeinheit, in welcher das Mostgewicht des Traubenmostes (Gewicht des Mostes im Verhältnis zu seinem Volumen)angegeben wird. Die Einheit ist nach dem Pforzheimer Goldschmied Christian Ferdinand Oechsle (1774–1852) benannt. Er entwickelte eine Methode zur Bestimmung des Mostgewichtes mittels einer sogenannten Mostwaage, die noch bis heute angewendet wird.
- Granatapfel
Ein ausführliches Portrait des Granatapfel finden Sie hier.
- Granatapfelsamenöl
Der Granatapfelbaum wird auch Grenadine genannt. Sein Ursprung liegt sehr wahrscheinlich in Asien, heute wird er in allen tropischen und subtropischen Ländern angebaut.
Sein Samenöl, beinhaltet einen hohen Anteil einer ungewöhnlichen und seltenen Fettsäure, die Punicinsäure. Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure weist außergewöhnlich hohe antioxidative Eigenschaften auf.
Granatapfelsamenöl gehört zu den hochpreisigen Ölen und ist eine Kostbarkeit unter den Wirkstoffen. Das hochwertige Anti-Aging-Öl wirkt in der Naturkosmetik hervorragend gegen trockene, reife und beanspruchte Haut und erhöht ihre Elastizität. Kurmäßig pur aufgetragen hat es eine stark regenerierende und aktivierende Wirkung und hilft bei akuten Hautproblemen.
Innerlich angewendet soll das Öl das Immunsystem stärken, Arteriosklerose und Herzerkrankungen vorbeugen und den Cholesterinspiegel regulieren.
(Quellen: www.bioturm.de, www.olionatura.de)
- Grapefruit
Ein ausführliches Portrait der Grapefruit finden Sie hier.
- Grundwasser
Grundwasser ist unterirdisches Wasser, welches sich in Hohlräumen der Erdrinde sammelt. Es handelt sich hierbei um versickerte Niederschläge sowie versickertes Oberflächenwasser z.B. aus Flüssen und Seen. Grundwasser ist ohne Behandlung als Trinkwasser nicht geeignet.
- Grüne Bohne
Grüne Bohnen, oder auch Gartenbohnen werden gern als Gefriergut aufbewahrt. Auf Grund der Beschaffenheit ihrer Schoten, können sie im Ganzen verzehrt werden.
Sind sie gebrochene oder geschnittene nennt man sie Brechbohnen. Sie lassen sich einfach portionieren und werden als Beilage serviert.
- Grüner Kaffee
Hierbei handelt es sich um die reifen, ungerösteten Kaffeebohnen. Grüner Kaffee ist reich an Antioxidantien, Säuren und Mineralstoffen. Der Gehalt an Koffein ist geringer als bei Röstkaffee. Es werden ihm eine Reihe von gesundheitsfördernden Eigenschaften zugeschrieben.
Er wird in Pulverform und als Aufgussbeutel angeboten. Der Geschmack ist allerdings sehr speziell, ähnlich dem grünen Tee.
- Guarana
Guarana ist eine Lianenart und stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Amazonas. Sie besitzt die fünffache Menge an Koffein im Vergleich zu einer Kaffeebohne. "Es sind die kleinen roten Früchte der Guarana Pflanze, die im Inneren die wertvollen, aber bitter schmeckenden Samen, auch Nüsse genannt, enthalten. Diese sind nicht nur reich an Fetten, Eiweißen sowie Stärke, sondern weisen ebenfalls eine hohe Konzentration an Koffein auf." (Quelle: www.gesundheit.de)
Guaranaextrakt wird häufig bei der Herstellung von Bio-Cola verwendet. Man kann Guarana auch als Pulver oder Kapseln kaufen.
- Guarkernmehl
Guarkernmehl wird aus dem gemahlenen Samen der Guarpflanze gewonnen. Es ist ein feines weißes biscremefarbiges, fast geruchloses Pulver mit einem milden Geschmack. Guarkernmehl löst sich und quillt nahezu vollständig in kaltem oder heißem Wasser und bildet eine zähflüssige Lösung.
Guarkernmehl wird hauptsächlich als Bindemittel, Ballaststoff und Stabilisator in glutenfreien Lebensmitteln, Backwaren und der Pharmazie eingesetzt.
Guarkernmehl ist als Zusatzstoff in Bio-Lebensmitteln zulässig.
(Quelle: Naturkornmühle Werz)
- Guave
Die Guave zählt zu den Exoten. Aus ausführliches Portrait finden Sie hier.
- Güte- bzw. Handelsklassen
Es werden die folgenden 3 Handelsklassen unterschieden:
Klasse Extra: höchste Qualität, fehlerfrei, typische Form, Entwicklung und Farbe
Klasse I: gute Qualität, leichte Fehler zulässig, alle sortentypischen Eigenschaften
Klasse II: marktfähige Qualität, Fehler zulässig, solange die Mindesteigenschaften erfüllt sind
Seit 2009 müssen nur noch 10 Obst- und Gemüsesorten (Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Kiwis, Pfirsiche und Nektarinen, Salate, Tafeltrauben, Tomaten und Zitrusfrüchte) in diese Handelsklassen eingeordnet werden. Kartoffeln werden nach dem deutschen Handelsklassengesetz in Handelsklasse Extra oder Klasse I eingeteilt. Bei allen anderen Sorten kann die Einteilung auf freiwilliger Basis erfolgen. Sofern eine Güteklasse vorgeschrieben ist, muss sie auf dem Preisschild angegeben werden.