Lexikon
- Limelon Melone
Die Limelon Melone, auch Limelone oder Limettenmelone ist eine exklusive Honigmelonensorte, entstanden durch die Kreuzung aus Cantaloupemelone, Wassermelone und Limette. Das blassgrüne, saftige Fruchtfleisch schmeckt süßlich mit der herben Frische der Limette. Die ovale Frucht sieht äußerlich durch seine gelb-grüne Färbung total anders aus, als andere Honigmelonensorten. Die grüne Farbe in der Schale stammt von der Wassermelone. Die Mischung aus saftiger Melone mit einem Hauch Limette eignet sich hervorragend zur Zubereitung von Obstsalaten, Smoothies, Säften oder auch Cocktails. Mit ihrem ausgeprägt spritzigen Geschmack ergänzt sie z.B. Joghurt oder Torten und schmeckt als Vorspeise in Kombination mit Käse oder Schinken. Die Limelon Melone ist sowohl mit Früchten wie Ananas, Mango, Erdbeere und Himbeere, als auch mit Gemüse und Salaten wie Avocado, Rucola, Gurke und Tomate vielseitig einsetzbar, aber auch einzeln für sich in Scheiben ein Leckerbissen.
- Limonade
Limonade wird aus Trink- oder Tafelwasser, Zucker und Aromastoffen (z.B. Fruchtaromen, Chinin) hergestellt. Sie enthält meist kleine Mengen Fruchtsaft und Fruchtsäuren. Konventionelle Limonade enthält häufig Zusatzstoffe (z.B. Farbstoffe und künstliche Aromen).
Biolimo enthält weniger Zucker (meist Rohrohrzucker, Agavendicksaft o.ä.), keine künstlichen Aromen, keine künstlichen Süßstoffe und wird meist mit natürlichem Mineralwasser hergestellt.
Koffeinhaltige Limonade (Cola) wird in der Regel aus Wasser, Phosphorsäure, Zuckercouleur (Farbstoff), Koffein und sehr viel Zucker hergestellt.
Biocola enthält neben natürlichem Mineralwasser meist Traubensüße, Zitronensaft, Karamell oder Zuckercouleur und Guaranaextrakt (koffeinhaltig).
- linksdrehende Milchsäure
Linksdrehende Milchsäure (D(-)-Milchsäure) wird vom Körper etwas langsamer umgesetzt als die rechtsdrehende Milchsäure. Bei der Herstellung von Sauermilchprodukten werden deshalb überwiegend solche Milchsäurebakterien eingesetzt, die die besser verwertbare rechtsdrehende Milchsäure produzieren.
- Linsen
Sie gelten als eine der ältesten Kulturpflanzen die den Menschen bekannt sind und gehören zu den Hülsenfrüchten. Unterteilt werden sie nach ihrer Größe in: Riesenlinsen (>7mm), Tellerlinsen (6-7 mm), Mittellinsen (4,5- 6mm) und Zuckerlinsen (<4mm). Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben. Da sich die Aromen in der Schale konzentrieren gilt: je kleiner die Linse desto geschmackvoller.
Wie andere Hülsenfrüchte sind sie nicht roh zum Verzehr geeignet und müssen eingeweicht bzw. gekocht werden um bekömmlich zu werden.
Sie sind Bestandteil zahlreicher Gerichte und auch in der Traditionsküche zu finden (z.B. Indisches Dhal).
- Listerien
Listerien sind Bakterien, die nahezu überall in der Natur verbreitet und sehr widerstandsfähig sind. Listerien werden von den Tieren über die Nahrung aufgenommen und verweilen dann im Darm. Beim Melken kann eine Übertragung auf die Rohmilch erfolgen. Deshalb ist es möglich, dass in Rohmilchkäse Listerien enthalten sind. Dies gilt jedoch nur für Rohmilch-Käsesorten, die nicht lange gereift sind. Da diese Bakterien im Reifungsprozess abgebaut werden, sind bei Käse, der mind. 3 Monate gereift ist, keine Listerien mehr nachweisbar.
Gefährlich sind Listerien i.d.R. nur für sogenannte Risikopersonen (Schwangere, Stillende, Kleinkinder, Immungeschwächte). Deshalb sollten diese Personengruppen möglichst auf Rohmilchkäse verzichten.
- Litschi
Die Litschi ist eine pflaumengroße, erdbeerähnlich schmeckende Frucht mit rauer Schale und saftigem Fruchtfleisch. Die Bäume werden bis 12 m hoch und tragen Schließfrüchte, wie Nüsse. Sie bilden sich aus den Blütenrispen und wachsen, wie Trauben in Büscheln mit etwa 30 Früchten. Die Früchte sind etwa 3 cm lang, oval bis rund, besitzen eine zarte, fast kirschrote Haut. Diese ist schuppig in viele winzige Fünf- oder Sechsecken aufgeteilt, mit je einer kurzen zipfeligen Spitze in der Mitte. Die Haut verfärbt sich allmählich zu einer stumpf-braunen bis nahezu schwarzen, trockenen Schale. Die Schale sowie der Samen sind nicht verzehrbar.
- Longkong
Die Frucht gehört in der Obstabteilung zu den Exoten und stammt meist aus Thailand, den Philippinen oder Indonesien. Die Früchte wachsen auf dem bis zu 15m hohen Lansibaum in großen Trauben und haben Ähnlichkeit mit Litschis. Die Longkong hat einen Durchmesser von ca. 3cm, eine braun-beige Farbe und enthält im Inneren ca. 5 Segmente mit Fruchtfleisch und 2-3 weiche Kerne. Die Kerne sind ungenießbar, da sie sehr bitter sind. Das saftige Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich und aromatisch. Die dünne Schale kann leicht von Hand entfernt werden.
Longkong enthalten u.a. die Vitamine A, B und C sowie die MineralstoffeKalium und Phosphor.
In den Ursprungsländern wird die Longkong auch als Heilmittel verwendet. So soll die getrocknete gemahlene Schale bei Darmproblemen helfen und die gemahlenen Kerne eine fiebersenkende Wirkung haben
- Lorbeer
Botanischer Name
Laurus nobilis
Pflanzenfamilie
Lorbeergewächs
Verwendeter Teil der Pflanze
Frucht, Blätter
Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Kampfer, Phenolverbindungen
Wirkung laut Literatur
adstringieren, anregend, antibakteriell, harntreibend,
kräftigend, schleimlösend, schweißtreibend, verdauungsförderndVerwendung in der Küche
Fleisch, Fisch, Wild, Suppen, Eintöpfen, Soßen, Rotkohl, Sauerkraut
- Low-Carb-Ernährung
Lebensmittel mit einem hohen Kohlenhydratanteil werden gemieden (z.B. Getreide, Zucker, Obst, Kartoffeln). Bevorzugt werden Gemüse, Nüsse, Fette und Öle sowie tierische Produkte.
Meist steht bei dieser Ernährungsform die Gewichtsreduktion im Vordergrund.
- Lupine
Die Lupine gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Die Basis für Lebensmittel aus Lupinen sind die Samen gezüchteter, ökologisch angebauter Süßlupinen. Mit 40% Eiweiß, wenig aber qualitativ hochwertigem Fett, Vitaminen und Mineralstoffen sowie antioxidativen Pflanzenstoffen ist die Lupine aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sehr wertvoll. Im Vergleich zu Weizen besitzt die Lupine den dreifachen Proteingehalt und weist alle essentiellen Aminosäuren auf. Außerdem ist sie ballaststoffreich, kohlenhydratarm und glutenfrei.
Produkte aus Lupine werden zunehmend als hochwertige Alternative zu tierischen Lebensmitteln betrachtet. So dient sie als Grundlage für Fleischersatzprodukte und vegetarische/vegane Brotaufstriche.
Beim Brotbacken wirkt sich die Anreicherung des Mehls mit Lupine positiv auf Porung, Krumenbeschaffenheit und Frischhaltung des Brotes aus. Außerdem wird das eiweißreiche Brot zunehmend als hochwertige Alternative zu tierischen Lebensmitteln betrachtet.
Zu beachten ist, dass die Lupine und deren Erzeugnisse zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen zählen.
Eine große Rolle spielt die Lupine im ökologischen Landbau. Hier wird sie als natürlicher Stickstoffdünger angebaut (siehe auch Leguminosen).
- Lysozym (E 1105)
Lysozym ist ein antibakterieller Wirkstoff, der überwiegend aus dem Hühnereiweiß gewonnen wird, aber auch aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden kann. Lysozym wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsstoff eingesetzt. Meist kommt es bei der Herstellung von Hart- und Schnittkäse zum Einsatz, um die sogenannte Spätblähung und Rissbildung der Rinde zu verhindern. Dieses Enzym besitzt ein erhebliches Allergiepotential, v.a. für Hühnereiweißallergiker. (Quelle: www.lebensmittel-warenkunde.de)
Bei der Produktion von Biokäse darf kein Lysozym verwendet werden.